Montag, 28. November 2011
#16 Aus dem Bergeversetzen wurd' ein Meer von Komplexen
Viel zu viele wirre Gedanken, kein Anfang, kein Ende. Verloren im Teufelskreis. Allein mit zu großer Hoffnung, zu hohen Erwartungen, die am Ende doch nur wieder Selbstvorwürfen weichen müssen. Warum immer und immer wieder der gleiche Fehler? Ich wollte so etwas nie wieder zulassen, wollte nie wieder verletzlich sein. Jetzt bin ich es wieder. Ich habe zu viel zugelassen, meinen Gedanken und Gefühlen zu viel Freiraum gelassen. Das ist nicht gut für mich, war es noch nie. Warum mache ich es trotzdem immer wieder, naiv wie ich bin mit geschlossenen Augen auf den Abgrund zurennen, mit dem Gedanken im Hinterkopf, dass der Absturz lauert, doch den Fehler letzten Endes wieder erst im freien Fall erkennen? Eine interessante Frage, mit der ich mich dringend näher beschäftigen sollte. Es könnte Leben retten.
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