Mittwoch, 30. November 2011

#17 Isn't it sad when you get hurt so much, you can finally say "I'm used to it"?

Ich bekomme nichts auf die Reihe, bin so unmotiviert und antriebslos. Die kleinste Kleinigkeit kann mich aus der Bahn werfen, nach einem Rückschlag gebe ich sofort auf, verliere die Disziplin, den Willen. Obwohl es im Moment etwas gibt, das ich wirklich will. Ich will T., ich will mit ihm zusammen sein. Ja. Nur habe ich es mir natürlich wieder einmal viel zu leicht vorgestellt, dieses neue Ziel zu erreichen, habe geglaubt, gar nicht viel dafür tun zu müssen. Doch wer gibt mir die Gewissheit, dass es für ihn nicht einfach nur Freundschaft ist? Wer sagt mir, dass ich mir alles nicht nur einbilde? Es gibt diese kleinen Momente, die mich vom Gegenteil überzeugen, die mir meine Wertlosigkeit wieder vor Augen halten, in denen er mich verletzt, ganz unbewusst, ohne es zu merken. Wenn wir ihr begegnen, wenn sie sich lange umarmen, super verstehen, sich für später verabreden. Wenn er ganz nebenbei erwähnt, dass er gestern Nacht auch mit ihr geschrieben hat, wenn ich sie von ihm reden höre, ihr Lächeln sehe, wenn er ihr geschrieben hat. Dann wird mir klar, dass das zwischen uns nichts ist, nichts besonderes. Dass es nichts bedeutet. Schon kehrt das Gefühl des Versagens zurück, dieser Schmerz. Der Gedanke beschäftigt mich, was passieren würde, wenn er jetzt mit ihr zusammen käme. Und es macht mir Angst zu wissen, dass ich dann bereit wäre aufzugeben. Endgültig aufzugeben.


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